Das Projektblog für trnd-Projektteilnehmer: Hier gibt's die aktuellen Projektnews und Diskussionen rund um das trnd-Projekt wishdom Sneak-Preview.

Warum kostet das Wünschen Geld?

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In den Kommentaren und den Berichte haben einige von Euch nachgefragt, warum das Wünschen bei wishdom überhaupt Geld kostet.

Natürlich haben wir für Euch nachgehakt und das wishdom-Team hat uns noch einmal genau erklärt, dass das Abgeben von Wünschen gratis ist, warum aber die Bewerbung auf Angebote Geld kostet. Hier die Antworten aus der wishdom-Redaktion:

Ziel ist es, dass wishdom eine möglichst große community wird, die zu einer großen Anzahl von erfüllten Wünschen führt. Ziel ist es auch, dass so viele Services wie möglich von wishdom gratis sind. Jeder Nutzer kann sich daher kostenlos auf der wishdom-Seite umsehen. Und registrierte Mitglieder können ihren persönlichen Wunsch kostenlos veröffentlichen und sich auch auf das Angebot eines kommerziellen Anbieters (Bsp. Carrera) kostenlos bewerben. Auch jede Wunscherfüllung und jede Angebotseinstellung ist kostenlos. Kostenpflichtig sind EINZIG UND ALLEIN Bewerbungen auf die Angebote privater Giver.

Der Hintergrund: wishdom erstellt für diese Angebote maßgeschneiderte Fragebögen, sichtet die Bewerbungen und stellt dem Giver eine Auswahl geeigneter Kandidaten zur Verfügung. Für diesen Vermittlungsservice erhebt wishdom eine Teilnahmegebühr von maximal 2,59 Euro pro Wunsch. Diese Gebühr ist auch deshalb sinnvoll, weil es nicht das Ziel von wishdom ist, möglichst viele Bewerber zu bekommen, sondern eben nur die Richtigen. Und wenn eine Gebühr fällig ist, überlegt man es sich zweimal, ob man tatsächlich für dieses Angebot in Frage kommen kann. Denn wishdom ist kein Gewinnspiel.

Wie kommt es zu dem Preis von 2,59 Euro?

Wenn es ums Wünschen geht, liegt der Gedanke an die Märchenfee nahe, die einem drei Wünsche erfüllt. Deshalb besteht das Basis-Wunschpaket im wishdom aus drei Wünschen zum Preis von ?magischen? 7,77 Euro. Und das ergibt, durch drei geteilt, einen Betrag von 2,59 Euro pro Wunsch.

Bei dem Mercedes-Wunsch sah die Organisation dann wie folgt aus:

Der Giver, Herr Mattas, hatte kurz vor seinem Umzug seinen Wagen abzugeben. Im Vorfeld musste ein Fragebogen zusammen mit dem Giver erarbeitet werden. Das kostet Zeit, und entsprechend Geld. Uns, der wishdom-Redaktion, lagen dann die Bewerbungen vor, die anschließend von der Jury für den Giver vorgesichtet hatte.

Auch die Vermittlung von Giver und Wisher war nicht ganz einfach. Es werden folgende Schritte bei uns eingehalten:

1. Kontrolle der Kontaktdaten (privater Giver)
2. Überprüfung auf Seriösität der Angebote.
3. Erstellung des Fragebogens in Zusammenarbeit mit den Givern.
4. Vorauswahl und Weiterleitung der eingegangenen Bewerbungen.
5. Einverständniserklärung für die Weiterleitung der Kontaktdaten (Giver, Wisher) einfordern.
6. Kontaktvermittlung.
7. Terminabsprachen für die Wunscherfüllung.

Wie ihr seht, hat die Mercedes-Übergabe dank der Organisation auch geklappt. :-) Wir hoffen wir konnten Euch das Pricing bei wishdom hiermit verständlicher machen.

Natürlich freuen wir uns weiterhin über Eure Vorschläge und Euer Feedback.

Diskussion

Meinungen der trnd-Partner

11.07.07 - 17:46 Uhr
von kalaydo

Danke für die transparente Darstellung. ich finde wishdom nach wie vor super. Ich wünsche mir nur, dass ich mehr zeit finde, mich ausgiebig damit zu beschäftigen und vielleicht auch mal einen Wunsch und ein Angebot zu veröffentlichen….

11.07.07 - 23:31 Uhr
von dannye

ich glaube, ich habe es schon mal gesagt, aber ich wiederhole mich gerne: es ist absolut ok, dass hier der service geld kostet. denn wenn jeder nach lust und laune dieses und jenes machen würde, wäre nichts mehr zu kontrollieren, die qualität geht verloren und irgendwann auch das interesse. und das wäre bei dieser idee doch wirklich schade! also, max. 2,59 sind gut investiert.

12.07.07 - 10:43 Uhr
von illuminato

Ich bin voll eurer Meinung. Wäre das ganze kostenlos würde das Niveau der Seite enorm sinken, da sicherlich eine Menge “Spam”-Bewerbungen eingehen würden. So überlegt sich jeder genau, wofür er sein Geld ausgibt und schreibt, weil er schon Geld ausgibt, auch einen möglichst guten Bewerbungstext. Auch die Höhe (maximal 2,59 €) ist völlig angebracht, wenn man sich vor Augen führt was an Arbeitsaufwand hinter der ganzen Sache steckt.

16.07.07 - 15:25 Uhr
von Horus

Ich denke auch, dass ein geringer Beitrag sein muss, um wilde Bewerbungsflut auf alle Angebote zu verhindern.
Wenn ein Giver mit Bewerbungen zugeschüttet wird, wäre das sicher nicht sinnvoll und eine gute Auswahl kum möglich

17.07.07 - 17:22 Uhr
von Purzel1970

Als BWLerin würde mich jetzt schon sehr interessieren, wie viele Menschen sich auf einen Wunsch hin bewerben, und ob man damit Geld verdienen kann… aber darauf erhalte ich wahrscheinlich keine Antwort, oder? *seufz*

18.07.07 - 15:34 Uhr
von nini81

@Purzel1970:
Die Anzahl der Bewerber hängt sicher sehr stark vom Angebot und dessen Bedingungen ab. Aber bei solchen Fragen würde ich mich direkt an wishdom wenden… ;)

18.07.07 - 17:41 Uhr
von Lakedaimon

Ich denke, dass es nicht sinnvoll ist, eine Gebühr fürs Wünschen zu verlangen. Das widerspricht meiner Meinung nach dem Prinzip des Wünsche Erfüllens, weil ja doch “Bedürftige” das Geschenk erhalten sollten und die können es sich oft gar nicht leisten, solche Beträge für ein “Gewinnspiel” auszugeben.

18.07.07 - 17:43 Uhr
von Lakedaimon

Außerdem wollte ich noch anmerken, dass es nicht sein darf, dass Bewerber, die nicht sehr überzeugend schreiben oder sich präsentieren können, nie einen Wunsch erfüllt bekommen.
Das ist zum Teil unvermeidbar, aber so wie es hier dargestellt wird,
doch sehr krass.

19.07.07 - 9:30 Uhr
von solvejg

Das Wünschen an sich ist ja kostenlos, daher können auch Bedürftige Wünschen was das Zeug hält. Ich finde es schon sinnvoll dass die Bewerbung auf einen Wunsch etwsa kostet, sonst wäre es wahrscheinlich eine wahre Flut an Bewerbern, die sich einfach auf alles bewerben, hauptsache es gibt was umsonst.